Archive for Oktober 2009

Happy Halloween!

31. Oktober 2009

Ein fröhliches Halloween Fest wünsche ich jedem, den es interessiert! Passt nur auf eure Nasen auf und erschreckt niemanden zu Tode.

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Schmerkel vs. Journalist

28. Oktober 2009

Es ist doch schön mit anzusehen, wie eloquent unsere Kanzlerin jede Frage pariert, die ihr entgegengeschleudert wird. Generell muss man ja als Politiker lernen, wie man in jeder Situation gut aussieht, so glitschig wird, dass einen kein Fangnetz mehr halten kann und so profillos, dass man am besten keinen Quadratzentimeter Angriffsfläche bietet. Und da die machtgeilen Herren und Damen auf wirklich ALLES eine Antwort parat haben müssen, kann es schon einmal passieren, dass ein Politiker, der zum Mars befragt wird, antwortet, als hätte er höchstpersönlich mehrere Jahre dort verbracht.

Merkel wirkt zwar in diesem Video ausnahmsweise, als hätte sie schlecht gefrühstückt, aber als guter Patriot muss ich sie an dieser Stelle in Schutz nehmen. Die arme Frau ist es doch vermutlich gar nicht mehr gewöhnt, dass ihr Antworten auf solch kritische Fragen abverlangt werden. Da kommt ein wild gewordener Journalist aus dem Land der Tulpen und Holzpantoffeln daher und erlaubt sich unser Staats-Merkel nach Schäubles Liaison mit dubiosen Waffenhändlern zu befragen. Unerhört! Über Geld spricht man nicht und über Waffenhändler erst recht nicht. Wahrscheinlich hat sich die Kanzlerin in diesem Moment nichts sehnlicher gewünscht, als einen durch die Pressekonferenz marschierenden Flashmob, um die Aufmerksamkeit von sich zu lenken.

Madoff Schmadoff

26. Oktober 2009

BernardMadoff

Es scheint als würde langsam jeder, den Bernie „Schneeballsystem“ Madoff irgendwann einmal kannte, über den Jordan gehen. Na gut, vielleicht ist meine Sichtweise auch etwas verzerrt, da ich mich täglich durch Berge von Nachrichtenmeldungen wühle, die so tendenziös sind, dass ich mich selbst kaum noch spüre. Da verliert man schon mal schnell den Bezug zur Realität.

Auf jeden Fall hat der alte Bern, wie hinreichend bekannt ist, ca. 50 Milliarden Schaden durch betrügerische Finanzakrobatik vernichtet und wo Geld in diesen rauen Mengen fließt, insbesondere dort wo es den Bach hinunter geht, rollen bekanntlich Köpfe. Bei ca. 4800 Geschädigten ist es aber dann eigentlich doch nicht verwunderlich, wenn der eine oder andere ob des herben Verlustes zur Waffe greift und sein Großhirn über der Wohnzimmergarnitur verteilt. In der Tat haben sich mehrere der von Madoff geschädigten Anleger das Leben genommen, quasi auch eine Art Schneeballsystem.

Allerdings sitzt der in der Vergangenheit als Philanthrop hoch geschätzte Auslöser der Suizidwelle schon hinter schwedischen Gardinen. Wir können also aufatmen und uns darüber freuen, dass das Gute wieder einmal über das personifizierte Böse gesiegt hat. Bestimmt passiert so etwas nie wieder…

Zuletzt starb, allerdings eines natürlichen Todes, ein alter Geschäftspartner Madoffs durch Herzinfarkt in seinem, vermutlich durch das System Madoff finanzierten, Swimming-pool. Für die, die es interessiert: Platz 341 der Forbes Liste der 400 reichsten US-Bürger ist soeben frei geworden – also schön Geld scheffeln und auswandern!

I shot the Sheriff

25. Oktober 2009

Dass Waffen durchaus gefährlich sein können, wussten wir schon lange. Dass man in Amerika nicht nur das konstitutionell verbriefte Recht hat, Waffen zu besitzen, sondern jung und alt kräftig von diesem Recht gebrauch machen, ist auch nichts Neues. Dafür haben sie auch allen Grund, wenn man der Waffenlobby in den USA Glauben schenkt. Die plädiert beispielsweise dafür, dass Studenten und Professoren sich bewaffnen, um im Falle eines Amoklaufs angemessen auf die Situation reagieren zu können. Der Wilde Westen lässt grüßen.

Auch hierzulande gewöhnt man sich langsam daran, dass die Söhne eifriger Jäger, Schützen und Waffennarren Vatis Gewehrschrank plündern und mit Matrix-Outfit und Todesliste ausgerüstet die Schule stürmen, um es endlich allen heimzuzahlen. In Deutschland beäugen wir das Thema flächendeckende Bewaffnung der Bürger allerdings immer noch kritisch. Was Waffenverkäufe an andere Länder angeht, ist der deutsche Staat jedoch weniger zimperlich. Immerhin ist Deutschland der drittgrößte Waffenhändler der Welt und man ist schließlich stolz darauf, Exportweltmeister zu sein.

Vielleicht profitieren deutsche Rüstungsunternehmen ja bald von lukrativen Inlandsaufträgen, wenn man sich endlich entschließt paramilitärische Bürgerwehren durch Problembezirke patrouillieren zu lassen und Selbstschussanlagen in S-Bahnen zu installieren. Nötig wäre es auf jeden Fall, angesichts von Terroristen, Rütli-Schülern und militanten Veganern, die die innere Sicherheit Deutschlands bedrohen.

Und wenn man die Bevölkerung angemessen im Umgang mit Schusswaffen ausbildet, dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen… oder?

Serve and Protect

24. Oktober 2009

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Oh Gott! Ich hatte nicht genug Kotze im Körper, um angemessen auf diese Neuigkeit zu reagieren! Deutschlands Lieblingspolitiker hat sich also entschieden, der neue Kriegsminister zu werden. Na super! Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, mich nicht über die neue Regierung aufzuregen, sie einfach zu ignorieren und so eine Form der friedlichen Koexistenz zu finden, die für alle Parteien angenehmer wäre. Mein Arzt sagt sowieso, mein Blutdruck sei viel zu hoch, selbst für einen Soziopathen und Choleriker wie mich. „JA, SCHEIßE!“, hab ich gesagt.

Dieser Guttenberg war mir von Anfang an unsympathisch. Ein Adeliger mit Junge Union Vergangenheit. Fehlt nur noch der Totenkopf an der Uniform und der werte Herr von und zu hätte bei Inglorious Basterds mitspielen können. Aber das braucht er jetzt nicht mehr. Er kann ja jetzt einen echten Krieg machen. Herzlichen Glückwunsch, an dieser Stelle! Dass er sich diesen Posten hat aufschwatzen lassen, oder ihn sogar haben wollte, sagt auch einiges über die Persönlichkeit des Herren Ministers aus. Oder über die Intelligenz. Na ja… man wird sehen, was die Zeit bringt. Und vielleicht erwischt ihn ja eine Autobombe beim Truppenbesuch und ich hab endlich meine Ruhe vor diesem GESICHT!

Wallraff als Afrikaner

20. Oktober 2009

Wallraff ist mal wieder in Action. Der Mann, der die Bild-Zeitung zerlegt hat, sich als Türke Ali zum CSU-Parteitag schlich und oftmals aufdeckte, was nicht aufgedeckt werden sollte, hat ein weiteres Projekt beendet. Diesmal hat er sich als Afrikaner getarnt durch Deutschland bewegt. Einen kleinen Eindruck vom Film gibt es hier.

Kackbratze auf der Kinoleinwand

19. Oktober 2009

Dass Kinder in die Fußstapfen ihrer Eltern treten, kommt ja bekanntlich öfter vor. Nichtsdestotrotz muss ich mich doch über Herrn Ochsenknecht Senior wundern, der seine vollkommen talentfreie Brut, scheinbar ohne jegliche Rücksicht auf die Gesellschaft, ins Musik- und Fernsehgeschäft geprügelt hat.

Jimmy „Blue“ Ochsenknecht begnügt sich auch nicht damit, das Radio mit Plastik Hip Hop aus der Retorte zu vergiften. Nein! Neben dem gekonnten Malträtieren unserer Gehörgänge, hat das fleischgewordene Ochsenknechtspermium sich in den Kopf gesetzt, die große Leinwand zu erobern. Als ihm die Hauptrolle in Vicky verwährt wurde, sattelte er um. Und nicht erst seit Bushido weiß man, dass Street-Credibility das A und O, das sine qua non der deutschen Unterhaltungsindustrie ist. Also zwängt man den Nachwuchs in lächerliche Kostüme, schreibt ein noch lächerlicheres Drehbuch und Zack! – schon ist wieder ein Film entstanden, den niemand braucht, aber vermutlich doch viel zu viele Menschen sehen werden.

Mir bleibt dann auch nichts weiter übrig, als die ganze Sippe Ochsenknecht (inklusive Mutterorganismus) auf meine Hassliste zu schreiben und mir die Augen auszustechen, um der visuellen Peinigung und diesem klaren Angriff auf die Menschenwürde zu entgehen.

Serdar Somuncu

18. Oktober 2009

Kopftücher und Terroristen

17. Oktober 2009

Kopftücher sind ein Reizthema in Deutschland. Ob man sie nun als Symbol für die Unterdrückung der Frau sieht, als Kriegserklärung an die Werte des Abendlandes oder ob man sich einfach nur fürchtet, dass die nette türkische Bäckerin plötzlich eine Kalashnikov darunter hervorzaubert, um den Dschihad einzuleiten – klar ist, das sich bei vielen Menschen verschiedenste Ängste beim Anblick bekennender Moslems vermischen.

Diese werden von den Medien zumindest teilweise geschürt und es sei ihnen verziehen. Schließlich haben Journalisten und Chefredakteure auch Familien, die sie ernähren müssen. Wer könnte es ihnen da verübeln, wenn sie etwas auf einer Randgruppe herumtrampeln? Wer würde denn überhaupt noch Zeitungen kaufen, wenn die Drohkulisse abflauen würde? Vor wem würden wir uns fürchten, wenn das Feindbild Islam wegbrechen würde? Was wäre Superman ohne Lex Luthor? Was wären die Transformers ohne Decepticons?

Ich bin ehrlich gesagt auch dankbar, dass der FEIND wieder klar zu erkennen ist. Endlich wissen wir, dass die größte Bedrohung für Leib und Leben (nach dem Ende des Kommunismus) der Moslem an sich ist. Nicht etwa Autounfälle oder die Ernährung bzw. Verfettung der westlichen Welt. Wenn wir weiter so fressen, wie wir es tun, dann werden uns verklebte Arterien, hohe Cholesterinwerte und unsere überdimensionalen Fettbäuche umbringen, während wir immer noch auf den nächsten Anschlag warten. Wenn die Taliban uns wirklich schaden wollten, hätten sie einfach noch ein paar Mc Donalds Filialen in Deutschland aufgemacht. Vielleicht haben sie es ja schon und wir unterstützen mit jedem Fish Mac nicht nur den Fresswahn Deutschlands, sondern auch die Unterdrückung der Frau in Afghanistan.

Damit wären wir dann auch wieder beim Thema. Oben seht ihr einen Link, zu einer unglaublich interessanten Doku über zwei Frauen und ihre Kopftücher.

Illuminaten, Judas Priest und Mary Jane

14. Oktober 2009

Inwieweit wir unser eigenes Handeln selbst bestimmen und zu welchem Teil wir genetisch programmiert sind, bzw. maschinenähnlich Befehle unseres Unterbewusstseins ausführen, ist fraglich.

Verschwörungstheoretiker diverser Spezialgebiete sind der Überzeugung, dass der Normalbürger durch unterschwellige Programmierung seitens Illuminaten und anderer Logen manipuliert wird. Insbesondere Vertretern des Heavy Metal, aber auch anderer Musikrichtungen, wurde des Öfteren unterstellt, durch rückwärts eingespielte Botschaften auf niedrigen Tonfrequenzen die Jugend noch mehr kaputt zu machen, als sie dies durch ihre Lieder ohnehin schon tun.

Einer dieser Vorwürfe gipfelte in einem Gerichtsverfahren gegen die Rockgruppe Judas Priest. Der Fall James Vance vs. Judas Priest erregte in den USA, wo bizarre Gerichtsverfahren bekanntlich keine Seltenheit sind, verstärktes öffentliches Interesse. Zwei Teenager hatten vor, sich zu einem Lied der Gruppe per Schrotflinte das Leben zu nehmen. Einer schaffte es, der andere war weniger erfolgreich, machte jedoch einem Großteil seines Gesichts den Garaus. Aber aus der Not soll man ja bekanntlich eine Tugend machen und Schwupsdiwups war auch schon die Klageschrift bereit. Die Rocker von Judas Priest und unterschwellige Botschaften seien für den spontanen Anflug suizider Tendenzen verantwortlich gewesen. Wie sich im Laufe des Verfahrens herausstellte, gab es TATSÄCHLICH rückwärts eingespielte, nicht hörbare Einspieler in dem besagten Song von Judas Priest. Die Doku dazu gibt es oben zu sehen.

Und wer von euch dem Marihuana frönt, hat vielleicht einfach zu viel Fredy Mercury gehört.