Homosexueller Rap aus dem Ghetto

Homophobie kann laut Wikipedia unter den Begriff „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ gefasst werden. Das klingt zwar prinzipiell nach etwas, woran die SPASSMASKE ihre Freude haben könnte, bei genauerem Hinsehen wird allerdings schnell deutlich, dass es sich dabei lediglich um eine irrationale Angst handelt – die Homophobie ist so etwas wie der kleine, krummfingrige Bruder des Rassismus, aus dem Mund riechende Cousin des Sexismus und manchmal erwischt man die beiden auch am Stammtisch mit Chauvinismus und Xenophobie. Dann erzählen sie sich Geschichten darüber, wie sie ihre Frauen schlagen, Tiere quälen und bei Rossmann heimlich Löcher in Kondome pieksen. Insgesamt ein eher ungemütlicher Haufen, dem man vor allem nicht nachts begegnen möchte.

Manchmal treffen sie sich auch im Hinterhof, stellen sich um eine brennende Mülltonne und rappen ein wenig in der Abenddämmerung. Dann wird kräftig gedisst, es werden Bitchez und Mütter gefickt und schwule MCs in die Gaskammer gesteckt. Wer diesen Satz nicht verstanden hat, ist eindeutig nicht mehr auf dem neuesten Stand in Sachen Jugendkultur und sollte bitte zumindest keine Filme über das Hip Hop Milieu machen (Ja Bernd Eichinger, ich meine dich).

Manchmal wehren sich die schwulen MCs aber auch und sind gar nicht beleidigt, wenn man sie schwul nennt. Z.B. in der künstlerisch hochgradig wertvollen ReimBattleArena, in der sich Halbstarke und die, die es mal werden wollen „battlen“ können. So mancher beweist aber auch wahres Talent. Und das hört sich dann so an:

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