Archive for Februar 2012

Sudoku Schäuble

29. Februar 2012

 

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Wulff wir geehrensoldet

29. Februar 2012

Wunderbar! Mein Masterplan zur vollständigen Selbstvernichtung des deutschen Polit-Establishments geht bis ins letzte Detail auf. Nun bekommt Wulff seinen  Ehrensold. Jetzt dürfte auch noch dem einfältigsten Hohlkopf in dieser Republik klar sein, dass hier irgendwas nicht stimmen kann.

Es gibt vier Kategorien von Meinungsbildern, wenn es um Wulff geht.

1. Menschen, die sich darüber aufregen, dass Wulffi den Zucker aus vollen Rohren in den Arsch geblasen kriegt.

2. Leute, die sich für Wulff freuen. Irrtümlicherweise glauben diese Exemplare, später auch einmal zu der elitären Schicht der Landesverwalter zu gehören und ähnlich parasitär vom System profitieren zu können. Na ja. Schauen wir mal, ob in ein paar Jahren noch genug sozialer Aufstieg und Wirtschaftswachstum für euch vorhanden ist, um eure Träume wahr werden zu lassen und ob es noch genug qualifiziertes Sicherheitspersonal gibt, um eure Ärsche vor den Leuten aus Gruppe 1 zu retten. ;-)

3. Leute, die TATSÄCHLICH in der Liga Wulff & Co. spielen. You are part of the 1%. Congratulations! Aber Vorsicht: Unten wartet schon die zähnefletschende Armee der Lohnzombies, die euch mit Haut und Haaren auffressen wollen. Meint ihr der Hummer schmeckt immer noch so gut, wenn die ausgehungerten Massen an eure Tore klopfen und euch kannibalisieren wollen? ;-)

4. Leute, die zu lethargisch sind, um überhaupt eine vernünftige Meinung zu IRGENDWAS zu haben. Ihr betrachtet die Welt mit den Augen eines Wachkomapatienten. Ihr wurdet erfolgreich durch Konsumgüter und das schlechte deutsche Fernsehprogramm ruhig gestellt und macht nicht viel, außer mit offenen Mäulern Löcher in die Luft zu gucken und kostbaren Sauerstoff zu verbrauchen.

Für das Fußvolk gelten nämlich andere Maßstäbe, als für die gehobenen Kasten, daran schienen wir uns langsam zu gewöhnen. Aber langsam scheint die Fassade zu bröckeln und das hässliche, nackte Mauerwerk unseres Systems springt auch denen ins Auge, die sonst eher an der Oberfläche kratzen. Oder sich auch nur am Sack kratzen. Bis sie abkratzen.

 

Fried Chicken in Iran! Whoop – Whoop!

28. Februar 2012

Die USA starten eine kulinarische Großoffensive auf den Iran. Dort eröffnet nämlich eine Filiale von KFC – richtig! – Kentucky Fried Chicken. Gab es wohl schon mal im Iran, wurde aber im Zuge der Islamischen Revolution 1979 aus dem Land gejagt. Nun hat ein mutiger Iraner eine Lizenz erstritten, ein wahrer Patriot, der für das Recht seiner Landsleute kämpft – das Recht auf Fastfood, Chicken Wings und den nach Fritteusenfett riechenden amerikanischen Traum.

http://kurier.at/wirtschaft/4486594-im-iran-gibt-es-nun-huhn-vom-erzfeind.php

Hotel Heiligendamm ist insolvent

28. Februar 2012

Der liebe Gott bestraft kleine Sünden sofort und große ca. 5 Jahre später. So geht das Sprichwort doch, oder?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,817975,00.html

Awesome Putin Propaganda

27. Februar 2012

Wir wissen alle: Putin ist sowas wie der James Bond der Post-Sowjetunion. Hier ist nochmals der Beweis. Die unglaubliche Fotostory des Testosteron-Putins. Er war ja im Knast, falls ihr euch noch erinnert. Aber da ist er natürlich ausgebrochen, bewaffnet nur mit einer Tintenpatrone und einer Nagelpfeile. Und natürlich mit seinem Killerblick.

Zieht euch die Fotos hier rein!

STRATFOR verfolgt Yes-Men

27. Februar 2012

Erinnert ihr euch noch an die Yes-Men? Die großartige Aktivistengruppe, die sich Trojaner-mäßig in verschiedene Veranstaltungen einschleicht, Vorträge im Namen anderer Organisationen hält und mit dem Vorschlaghammer auf die mediale Kacke haut?

Unter anderem haben sie es ins BBC geschafft, indem sie sich als Sprecher von Dow Chemicals ausgaben. Dieser nette Chemiekonzern ist verantwortlich für die größte Chemiekatastrophe der Welt (bisher – da geht noch was), in Bhopal, Indien. Mehrere hunderttausend Inder wurden verletzt, Tausende starben und die Menschen leiden immer noch an den Auswirkungen des Unfalls. Als besondere Menschenfreunde und Sympathieträger unter den großen US Konzernen, ist Dow Chemicals für Glanzstücke der Menschheitsgeschichte verantwortlich: Zusammen mit Monsanto stellte man im Vietnamkrieg beispielsweise Agent Orange her, außerdem noch Napalm. Da wird einem doch warm ums Herz und man freut sich, dass man keine Vietnamese oder Inder ist. Oder zumindest nicht dort lebt.

Die Yes-Men haben sich also auf BBC als Dow Firmensprecher ausgegeben (kann man sich hier angucken) und enorme Entschädigungszahlungen für die Bhopal-Katastrophe angekündigt. Ein gelungener Hoax.

Erinnert ihr euch auch noch an STRATFOR, die kürzlich von Anonymous gehackte, private US Sicherheitsfirma? Das ist so etwas wie die CIA für Arme. Jedenfalls veröffentlicht Wikileaks momentan ihre eMails (woher man die wohl hat?) und dabei kommt raus:

Sie haben die Yes-Men unter Beobachtung gestellt und ihnen nachspioniert. Was man eben so macht, wenn man Geheimdienst spielt. Yes-Men monitoring nennt sich das dann. Man muss diese Aktivisten natürlich im Auge behalten. Das geht ja mal gar nicht, dass die sich einfach über unsere mörderische Konzernkrake lustig machen, die die Welt vergiftet. Das ist schließlich unser Privileg, als Bewohner der ersten Welt! Andere vergiften und dabei Kohle machen. Und wenn sich jemand beschwert, gibt’s Agent Orange auf die Birne! Und Napalm! Zack, zack, Bäff! Bämm!

Schlacht bei den Thermopylen

26. Februar 2012

Der Iran liefert also kein Öl mehr an Griechenland, berichtet Ria Novosti. Meine Fresse. Man muss sich doch fragen, ob diese Länder nicht andere Probleme haben?! War da nicht irgendwas mit der griechischen Wirtschaft….? Aber Hauptsache man hilft den Amis, ihre geostrategischen Ziele durchzusetzen, nicht wahr? Man muss schließlich Prioritäten setzen.

Aber vielleicht verwechsle ich da auch grad was, wenn es um marode Volkswirtschaften geht. Die iranische Wirtschaft wird nämlich auch grad von den UN Sanktionen zersägt. Ist natürlich kacke, wenn die Zentralbank keine Überweisungen mehr tätigen kann. Das bedeutet, dass iranische Revolutionsgardisten mit Koffern voller Bargeld durch die Weltgeschichte reisen müssen, um ihre Deals abzuschließen. Aber Sanktionen sind die Iraner ja gewohnt, da lassen die sich schon was einfallen, um das zu überstehen. Lustigerweise habe ich grad gelesen, dass man nicht so richtig weiß, ob es tatsächlich die Sanktionen sind, die Irans Wirtschaft zerschroten, oder ob sie sich einfach selber mit ihrer unausgegorenen Wirtschaftspolitik ins behaarte Bein schießen.

Die Neuauflage von 300. Diesmal mit Öl. Und keiner gewinnt.

Kai Guevaras Leichenpimmel

25. Februar 2012

Kai „Guevara“ Diekman, Chefredakteur der deutschen Qualitätspublikation BILD, klagte 2002 gegen die Behauptung der TAZ, er hätte sich im Ausland seinen Penis mit Leichenteilen vergrößern lassen. 2009 wurde er Mitglied der taz-Genossenschaft und befindet sich momentan im unbewaffneten Widerstand gegen die Machthaber Schlands. Hier hält er eine flammende Rede.

Diese Abbildung Diekmans mit Leichenteilen aufgemotzten Lümmels, klebt an der TAZ Redaktion und kann im Brandfall als Feuerleiter benutzt werden.

BND-Stasi-Goblins

25. Februar 2012

Da weiß man doch wieder, dass man nicht umsonst mit dem Etikett STASI 2.0 um sich schmeißt. Unsere Bundesbehörden sind auf jeden Fall, was die Effizienz angeht, besser, als es sich der DDR Geheimdienst jemals zu träumen gewagt hätte.

So schaffen es deutsche Geheimdienste immerhin 37 Mio. eMails zu überprüfen, ob da nicht etwas verdächtiges steht.

Die Mails werden automatisch ausgewertet, also gescannt. Beim BND sitzt da so ein Speed-Reading-Goblin, der sich durch stapelweise ausgedruckte eMails liest. Bei Worten wie „Bombe“ schlägt er dann Alarm. Wenn Alarm geschlagen wurde, wird ein Vernichtungsbefehl an die nächstgelegene SEK-Einheit geschickt. Alles voll automatisiert. So oder so ähnlich stelle ich es mir zumindest vor. Im Detail kann das natürlich auch anders ablaufen.

Die werden da auch die eine oder andere Mail von mir gelesen haben… Meine Wortwahl im Schriftverkehr bedient regelmäßig alle Klischees aus dem linguistischen Terrorcamp. Vielleicht verschicke ich demnächst ein paar Mails, in denen ich den BND mit verbalen Kackfladen bewerfe. Die müssen sich das ja dann auch durchlesen.

So wie der Typ, der bei der Gema die Lieder eintippt…

 

So will ich werden, wenn ich groß bin

24. Februar 2012

Es ist übrigens mein Lebenstraum, irgendwann an einer Straßenecke zu stehen, mit einem Schild: „Pay 1 Euro to listen to epic RANT“. Und wenn jemand zahlt – richtig AUSRASTEN! Etwa wie der Typ hier, mein großes Vorbild. Oder einfach an der Bushaltestelle sitzen und Leute anquatschen, wie Forrest Gump auf Sherm. Auf jeden Fall habe ich wieder eine gute Standardantwort gefunden, auf die Frage: „Und was willst du damit später einmal machen?“