Allianzer Agrarspekulanten

Auf meine Liste der corporations-that-are-evil-as-fuck ist grad ein heíßer Anwärter auf den Hauptgewinn dazu gekommen.

Die Hilfsorganisation Oxfam warf dem Konzern vor, wie kein anderes Unternehmen der deutschen Finanzbranche in Verbindung mit Wetten von Anlegern auf steigende Preise für Agrarrohstoffe zu stehen. Die Allianz erklärte, weiter in dem Geschäft aktiv bleiben zu wollen.

Das ist natürlich eine riesige Schweinerei, wenn die Finanzbranche, die ja nicht unerhebliche Mitschuld an dem wirtschaftlichen Clusterfuck trägt, in dem wir uns befinden, dazu beiträgt, dass in der Dritten Welt die Nahrungsmittelpreise steigen und sich die Leute NICHTS MEHR ZU FRESSEN LEISTEN KÖNNEN. Aber die Allianzler sind nicht die einzigen Heuschreckenraubtierkapitalistenmonster.

Auf Platz zwei der Rohstoff-Spekulanten liege die Deutsche Bank mit der Fondstochter DWS mit 4,57 Milliarden Euro Anlagevolumen, teilte Oxfam mit.

Bei der Allianz spekuliert man darauf, das der Mega-Shitstorm ausbleibt.

Die Allianz erklärte, bis auf weiteres im Geschäft mit Agrarrohstoffen zu bleiben und Geldanlagen anzubieten. Der Konzern nehme aber die Forderung von Oxfam ernst und beobachte „das Thema intensiv“, sagte ein Sprecher.

Intensiv beobachten? The Men Who Stare At Goats? Meinen die, dann löst sich das Problem in Luft auf? Die Herren dürfen sich in Zukunft auf saftige Schauprozesse vor der Revolutionsgerichtsbarkeit freuen, falls meine Prognosen eintreffen…

Link: Kritik an Allianz wegen Spekulation mit Agrarrohstoffen

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