Posts Tagged ‘Irak’

Blackwater im Irak

16. Mai 2012

Das Videomaterial wurde von Blackwater Söldnern im Irak gefilmt. Gleich am Anfang sieht man, wie sie eine Frau anfahren und einfach weiterfahren. Autos werden gerammt und ab und zu mal wild in den Straßenverkehr geschossen. Wie geht es dir so dabei, wenn du das siehst? Hast du Lust von den Amis befreit zu werden? Ein Bisschen Demokratie in der Welt verbreiten? Frauen befreien? Frieden und ein funktionierendes Rechtssystem im Land aufbauen?  Ja…ja?

Das sind doch mal echte Kriegshelden!

Advertisements

George Carlin War Rant

15. März 2012

So werden Terroristen gemacht

21. Februar 2012

Ein paar Videos die zeigen, warum die USA im Irak nicht so beliebt waren. Es freut die Leute halt nicht so, wenn man ihr Hab und Gut plattmacht und dann Fahrerflucht begeht. Man stelle sich das mal in Deutschland vor. Da würde bestimmt auch der eine oder andere bayrische Dorfbewohner zu seiner Jagdflinte greifen oder selbstgebastelte Sprengsätze legen. Natürlich pinkeln US Soldaten auch gerne mal auf die Leichen ihrer Feine, posieren vor Bergen von Gefangenen und schänden den Koran. Alles Dinge, die in der islamischen Welt nicht gerne gesehen werden. Die US Soldaten sind natürlich auch nicht die größten Leuchten, von daher muss man denen erst mühsam erklären, dass man so etwas nicht macht, wenn man „Hearts and Minds“ gewinnen will. Vielleicht kapieren die es ja bis zur nächsten Besatzung humanitären Intervention.

Control Room

13. Januar 2012

Hier ist eine sehr gute Dokumentation über die erste Phase der Irak-Invasion und den arabischen Fernsehsender Al-Jazeera. Man kann darin sehr viel über die Rolle der Medien im Krieg lernen, in dem die Wahrheit bekanntlich das erste Todesopfer ist.

George W. Bush von aufgebrachtem Mob erschossen

2. Mai 2011

Heute ist ein großartiger Tag für die Welt, für die Freiheit, für die Menschlichkeit. Nachdem Osama Bin Laden bei einer Spezialoperation getötet wurde, entlud sich offenbar die Liebe zu Demokratie und rechtstaatlichen Grundsätzen in einer Gewalteruption. Dabei kam es zur Bildung eines aufgebrachten Mobs von pro-demokratischen Rebellen, die die Residenz des amerikanischen Ex-Präsidenten George W. Bush stürmten, um ihn für die von ihm verursachten Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Irak und in Afghanistan, die Authorisierung von Folter und die Durchführung eines völkerrechtlich nicht authorisierten Angriffskrieges zur Rechenschaft zu ziehen.

Die Sicherheitskräfte des ehemaligen Machthabers eröffneten offenbar das Feuer auf die Zivilisten, als sie dessen Ranch im sonnigen aber smogbelasteten Texas stürmten. Einige Sicherheitskräfte und eine noch nicht identifizierte Frau kamen dabei ums Leben. Ein Mitglied des Sicherheitspersonals hatte die Frau offenbar als menschliches Schutzschild mißbraucht. Darüber hinaus bemühten sich die amerikanischen Freiheitskämpfer jedoch, zivile Opfer zu vermeiden. Sie boten Bush, der an den Auswirkungen eines Kopfschusses starb, offenbar an sich zu ergeben, dieser weigerte sich jedoch vehement. Noch ist unklar ob das Angebot vor oder nach dem Kopfschuß erfolgte. Bushs Gesicht wurde aufwendig rekonstruiert, um sicherzugehen, dass es sich bei den Leichnahm tatsächlich um den ehemaligen Gewaltherrscher handelte. Das Hauptindiz dafür, dass es sich tatsächlich um den texanischen Ex-Präsidenten handelte, war ein bei der Obduktion des Körpers gefundener Brezelrest, der sich offenbar seit Jahren in dessen Luftröhre befunden hatte.

Merkel, Westerwelle und Seehofer begrüßten die gezielte, außergerichtliche Tötung. Während sie unterstrichen, dass Deutschland zwar prinzipiell gegen die Todesstrafe, jegliche Form von Selbstjustiz sowie die Verletzung der Grenzen souveräner Staaten sei, sagten sie bei Bush könne man getrost eine Ausnahme machen. “Seien wir ehrlich. Den Arsch konnte eh keiner leiden.”, sagte Merkel in schwer verständlichem ostdeutschen Dialekt. Seehofer kommentierte den Tod Bushs mit einem Grunzen. Zum Tod Bin Ladens sagte er, dass der freien Welt ein strategisch wichtiger, entscheidender Schlag gegen den internationalen Terrorismus gelungen sei. Allerdings sei der internationale Terrorismus weiterhin vollkommen intakt, daher könne keine Entwarnung gegeben werden.

Am Vorabend wurde das Haus von Tony Blair in London bei Luftschlägen, die von den Vereinten Nationen sanktioniert sind und dem Schutze der britischen Zivilbevölkerung dienen, zerstört, wobei sein Sohn und zwei seiner Enkelkinder starben. Blair blieb nach Regierungsangaben jedoch unverletzt. Nach Koalitionsangaben galt der strategische Schlag nicht Blair selbst, sondern einer nahegelegenen militärischen Einrichtung.

Todesstrafe für Thomas Mubarak zu Guttenberg!

19. Februar 2011

Hab ich die Überschrift richtig interpretiert? Will Thomas Mubarak Gottschalk etwa sein Amt als Hauptlockenkopf des Volkes aufgeben?

Ganze Artikel lese ich ja sowieso nicht mehr, dafür bin ich mittlerweile schon viel zu abgestumpft und ignorant. Ich überfliege nur noch – Irak: 26 Tote bei Selbstmordanschlag; Afghanistan: Mindestens 19 Tote bei Anschlag; US taxi driver slams into crowd, injures 25.

Ist doch schön, dass alles beim alten ist – ich brauche halt diese Kontinuität in meinem Leben, Dinge, auf die man sich verlassen kann. So sicher, wie der Mißbrauch in der Kirche. Bitte jetzt nicht aufregen. Ich meine natürlich nur die Katholiken. Das sind doch die, die ihre Grapschefinger nicht von den Kirchenknaben lassen können, oder? Oder waren das die Buddhisten? Das sind doch die, die sich immer in die Luft sprengen und den Jihad ausrufen, oder?

Wie gesagt – ich bin sehr ignorant und das seit circa einer Woche. Ich muß sagen, es gefällt mir. Ich schreibe „muss“ mit „ß“ und ich wette, den meisten ist es nicht mal aufgefallen. Aber eins schwör ich: Wenn ich diesen Bastian Sick treffe, dann gibt es was AUF DIE FRESSE! Es nimmt einem den Druck, sich von all diesen gesellschaftlichen Zwängen zu befreien, einfach mal zu sagen: Scheiß drauf!

So wie Guttenberg! Einfach mal drauf scheißen, dass man die anderen Arschlöcher zitieren soll. NEIN! Copy – ZACK – Paste – ZACK! So macht man das! Und wenn die Scheiße dann auffliegt, einfach schnell ins frisch befreite Afghanistan in den Urlaub fliegen.

Hut ab.

Tot oder lebendig

1. Dezember 2010

Dieser Mann ist ein Vergewaltiger.

Er wird von Interpol in 188 Ländern gesucht und das nicht umsonst – wie gesagt – er ist ein Vergewaltiger. Falls Sie ihn sehen, denunzieren sie ihn umgehend bei der nächsten Polizeibehörde oder üben sie Selbstjustiz. Er ist offiziell vogelfrei. Falls Sie eine Waffe bei sich tragen, dann erschießen Sie ihn am besten gleich – bevor er Sie vergewaltigt.

Die Vergewaltigungsvorwürfe haben übrigens nichts damit zu tun, dass dieser Mann für die Veröffentlichung sensibler Daten der US-Regierung (von den Kriegen in Irak und Afghanistan bis zu den Botschaftsdepeschen) verantwortlich ist. Nein, wirklich nicht. Kein Bißchen. Etwas derartiges würde nur Ahmadinejad persönlich behaupten. Oder Hitler. Wir sind hier schließlich in der Westlichen Welt und gehen mit unseren Dissidenten zivilisiert um. Wir sind schließlich keine Chinesen.

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-12/wikileaks-assange-interpol

Amis kritisieren Menschenrechtslage in Europa

12. März 2010

Ach du grüne Neune! Papa, hol die Waffen aus dem Schrank, ick glob die Amis kommen!

Es lässt einen aufhorchen, wenn das US-amerikanische Außenministerium die Menschenrechtslage in Europa kritisiert, wie soeben in einem druckfrischen Bericht aus Washington geschehen.

So heißt es laut Zeit Online:

Als Beispiel für „Diskriminierung und Schikanen“ von Muslimen führt der Bericht das Minarettverbot in der Schweiz an…

Von religiöser Diskriminierung betroffen seien in Deutschland vor allem Anhänger von Scientology.

Der komplette Artikel findet sich hier!

So so… Das Minarettverbot ist also eine Schikane / Diskriminierung. Alles klar – aber muss es nicht jedem Schweizer vorkommen, als würde er von einem Kannibalen für seine Essgewohnheiten kritisiert werden? Es kommt mir vor, als hätte diese Kritik einen faden Beigeschmack… warum nur… ACH JA! Da fällt es mir wieder ein. Sind nicht die USA diejenigen, die ein Milliardenbudget dafür verbraten, den Irak und Afghanistan mit Kampfjets, Hellfire Raketen, Cruise Missiles und allerhand anderem rüstungstechnischem Schnickschnack in kleine Stücke zu bomben? Zugegeben, Afghanistan war schon ein großer Staubkrater bevor man diese neue Runde des Kampfes für die Menschenwürde gestartet hat… Keine Schikane zu erkennen?

Halten die USA nicht Moslems wie Tiere in Käfigen in ihren Geheimgefängnissen und Lagern, bauen fleißig Menschenpyramiden aus nackten Arabern, foltern, misshandeln und quälen als ginge es um einen Guinnessbucheintrag? Schikane zum Ersten, Schikane zum Zweiten…

Und Scientology?! Diskriminierung ok – haben sie sich auch verdient – aber was hat das bitte mit Religion zu tun? Nicht jede Ansammlung machtgeiler Soziopathen, verhinderter Science-Fiction Autoren und sexuell frustrierter Hornbrillenträger, die den Bezug zur Realität vollkommen verloren haben ist gleich eine Glaubensgemeinschaft! Sonst wäre das Internet Cafe bei mir um die Ecke auch eine Religion! Oder die Katholische Kirche! Moment mal… Touché Amerika – wo ihr Recht habt, habt ihr Recht. Sollte man nun den Papst mit L. Ron Hubbard auf eine Stufe stellen… oder sind sie es sowieso schon längst?

Jedenfalls muss man sich bei aller Liebe auch die Frage stellen, WOHER eine Kritik kommt! Und die kommt nun mal aus dem Land der bibelfanatischen Turbochristen. Also sollte man vielleicht an dieser Stelle die Bibel zitieren. Wie wäre es mit Jesus Bergpredigt?

„Heuchler, entferne zuerst den Balken aus deinem Auge. Dann wirst du klar sehen und kannst den Splitter aus dem Auge deines Bruders ziehen.“

Uuuuuuhhh, yeah!

Du feige Sau!

25. Januar 2010

Meiner Meinung nach hat jeder Mensch, der Angst vor Terrorismus hat, einen an der Waffel. Aber nicht zu knapp! Vielleicht sollte ich spezifizieren: Wer Angst davor hat, bei einem Terrorattentat zu sterben ist ein Idiot!

Das gilt natürlich nicht für alle Leute auf der Welt, Gott bewahre. Wenn man in einem der frisch befreiten und zwangsdemokratisierten Länder der Welt wohnt – im Irak oder in Afghanistan beispielsweise – hat man allen Grund dazu, vor Terror Angst zu haben.

Nein, nein – ich rede von DIR! DU, der du am Monitor klebst und schon langsam viereckige Glubschaugen bekommst. Angst? Terrorangst?

Natürlich spüre ich schon das Schwert des Damokles über meinem Nacken – der Vorwurf der Verharmlosung steht im Raum und wartet nur darauf mir auf den Teppich zu kacken. Aber eigentlich will ich das ja auch – Verharmlosen, meine ich.

Kennst du jemanden, der bei einem Terroranschlag gestorben ist? Jemanden, der jemanden kennt? In Deutschland? Das bedeutet natürlich nicht, dass es nicht passieren kann – ganz im Gegenteil! Alles Mögliche kann nämlich passieren.

Natürlich KANN es passieren, dass der Dschihad vor deiner Tür ausbricht, du ins falsche Flugzeug steigst, die falsche Karikatur malst (und plötzlich der Axtmann in deinem Schlafzimmer steht), etc.

Allerdings kannst du auch vom Auto überfahren werden, dein neuer Silikonbusen kann platzen, das Flugzeug kann ohne Terroreinwirkung abstürzen, du holst dir einen tödlichen Krebs beim Sonnenbaden auf Mallorca oder wirst in der Karibik von einer Kokosnuss erschlagen (weltweit jährlich 150 Tote durch Kokosnusseinschlag!). Davor Angst? NEIN! Keiner hat davor Angst! Es wird weiter munter Auto gefahren, Titten aufgeschnitten, die Wohlstandsplauze gen UV-Strahlung gereckt und ich zucke nicht mal mit der Wimper, wenn ich irgendwo eine Kokosnusspalme sehe.

Stellt euch jetzt mal vor ich wäre Innenminister und würde euch erzählen, dass ich alle Kokosnussbäume abholzen muss, Autos nur noch auf Schienen fahren dürfen, Sonnenbaden nur noch unter Aufsicht stattfindet und jedes Paar Silikoneuter von mir erstmal auf Stabilität und Grifffestigkeit geprüft werden muss. Mit Recht würde man mich für einen riesigen Volltrottel halten.

Wenn dann aber von den Herren Politikern die rhetorische Terrorismuskeule geschwungen wird, soll plötzlich jedes Mittel recht sein und alle Zwecke sowieso. Wir sollen dann nur noch an den richtigen Stellen mit dem Schwanz wedeln und mit dem Kopf nicken, wenn durch die astronomische Summen kostende Aufstockung der Arsenale des Überwachungsstaats unsere angebliche Sicherheit angeblich erhöht wird. Prost Mahlzeit.

Reflexionen über Sprengstoff

12. Oktober 2009

Sprengstoff kann so toll sein! Mit Sprengstoff kann man beispielsweise im Bergbau wertvolle Stoffe aus dem Stein ballern, man kann alte Häuser, die in der Gegend vermodern und die Landschaft entstellen, dem Erdboden gleichmachen und man verwendet ihn mit großem Erfolg zum Tunnelbau. Er ist der beste Freund des gemeinen Bankräubers. Man kann mit ihm sogar kostengünstig, effektiv und zeitsparend angeln. In letzter Zeit haben französische Arbeiter, die entlassen werden sollten, mit Sprengstoff (na gut, Gasflaschen – aber die explodieren auch) gedroht ihren Betrieb in die Luft zu jagen und so höhere Abfindungen von der französischen Regierung kassiert.

Aber Sprengstoff hat auch negative Seiten. Im Irak beispielsweise, wo die Vereinigten Staaten mit beispielhaftem Erfolg Demokratie, Rechtstaatlichkeit, Nächstenliebe und Wohlstand eingeführt haben, explodieren noch immer regelmäßig Bomben unterschiedlichster Art. Wer will in so einer Atmosphäre schon ein Mc Donalds aufmachen? Wer kann seinen Fishmac schon richtig genießen, wenn er sich jeden Moment mit Steinbrocken, Glassplittern und den eigenen Eingeweiden vermischen könnte? So eine Atmosphäre ist bekanntlich Gift für das Investitionsklima und der Alptraum jedes Kapitalisten.

Unglücklicherweise kann fast jeder geistige Tiefflieger, der halbwegs das Internet bedienen kann Rezepte fürs Bombenbasteln finden. Das hätte beinahe auch in Deutschland Menschenleben gekostet, allerdings hat technische Inkompetenz dem Täter einen Strich durch die diabolische Rechnung gemacht.

Ich hoffe ich habe jetzt genug Angst in euren Köpfen geweckt, um ungehindert meine Lösungsvorschläge durchboxen zu können, denn verängstigte Menschen handeln bekanntlich eher instinktiv als rational. Falls nicht: Killerbienen, Serienmörder, 9/11!!! So, das dürfte reichen. Ich hätte da auch ein paar Lösungsvorschläge in meiner Trickkiste. Internetzensur, flächendeckende Kameraüberwachung, Gedankenpolizei.

Das Fazit: Sprengstoff in den richtigen Händen (z.B. in meinen) ist gut und kann sogar Spaß machen – in den falschen Händen ist er einfach nur doof.