Posts Tagged ‘Paintball’

Kleiner Nachtrag zur Bread & Butter

9. Juli 2012

Mein Urteil zur Bread & Butter fällt wenig überraschend aus: BRECHMITTEL! Die Modezombies aus aller Welt verstopften Straßen, öffentliche Verkehrsmittel und Imbisse. Wie eine Heuschreckenplage fielen sie über die Stadt her und frönten der Selbstinszenierung. Einige Messebesucher sahen aus, als wären sie zum Leben erwachte Figuren vom Werbeplakat – inklusive Bearbeitung mit Photoshop. Mir ist schleierhaft, warum man so sein will, wie die glatt gebügelten Models, die uns im visuellen Dauerfeuer in den Rachen gestopft werden, aber EINS ist klar: Bei der nächsten obskuren Modemesse, laufe ich Amok mit ner Paintballkanone. „Na, Hipster! Ist das neu? Uff, uff, uff. Pff. Pffff. Muahahahha!“

Und dann soll man sich als Berliner noch freuen. Die bringen doch Geld in die Stadt! NEIN!!! Die sind SCHEISSE! Das ist das gesammelte Präkariat aus allen europäischen Schuldnerstaaten, die denken, sie seien die neuen Modekoryphäen, weil sie ein Loch im Socken haben!

Vielleicht lade ich alle Besucher der Bread & Butter im nächsten Jahr zu meiner Foltermesse, Wasser & Brot ein. So ein zugetackertes Rektum könnte doch 2013 ganz trendy kommen, oder?!

Werbeanzeigen

Paintball Mayhem

29. Mai 2012

This is a true paintball massacre!

Paintball mit scharfer Munition

23. Januar 2012

Der Titel sagt eigentlich schon alles. In Russland ist man eben einfach mal eine Nummer härter als du. Was machen die Menschen nicht alles, wenn ihnen langweilig ist? Manche gehen Ausländer verprügeln, andere schreiben Bücher, die die Welt nicht braucht… Ein paar von unseren russischen Genossen ziehen es vor, ihre Ballermänner aneinander auszuprobieren. Dieses Skill-Set ist im nächsten Bürgerkrieg bestimmt nützlich, oder wenn die Aliens kommen oder so. Außerdem lernt man unter Druck zu arbeiten. Sehr schön sind auch die improvisierten kugelsicheren Westen. Erinnert mich ein wenig an die Amis im Irak, da haben die das aus Materialmangel mit ihren Humvees gemacht. In Fachkreisen bekannt als „Hillbilly Armor“.

CCTV, Baby!

22. September 2009

Ich gebe es ja zu. Ich war schon kurz davor meinen Vorgarten mit Sicherheitskameras auszurüsten, alle Schlösser im Haus auszutauschen und ein paar Selbstschussanlagen zu installieren. Eventuell noch eine Bärenfalle hier oder da, Sprengfallen, eine humane Tretmine vielleicht. Nichts, was potentielle Eindringlinge gleich tötet, ich meine ich will ja niemanden umbringen, aber vielleicht ein Bein absprengen oder wenigstens ein paar Zehen…

Man kann sich ja inzwischen kaum mehr in seinen eigenen vier Wänden sicher fühlen. Die Gesellschaft ist durchaus gewalttätiger geworden und was sind wir Menschen, wenn nicht Spiegelbilder der Gesellschaft, in der wir leben? Darum bewege ich mich nah am Puls der Zeit – wer rastet, rostet bekanntlich. Ich passe mich lediglich aus Gründen des Selbstschutzes meiner Umgebung an. Und die Liste der Bedrohungen ist lang: Gewalttätige Jugendliche, Amokläufer, Taliban, blutrünstige Migrantenhorden, Gangsta-Rapper, Paintballspieler, Sozialbetrüger, Drogendealer, Junkies, Al Kaida, Schweinegrippeinfizierte, wilde Bären, Serienmörder und militante Nichtraucher.

Kaum ein Tag vergeht, an dem ich nicht vor Angst zitternd die Hände über dem Kopf zusammenschlage, mich in den Schlaf weine und mir einen Retter wünsche, der das personifizierte Böse bekämpft. Jemanden vom Schlag eines Batmans, Supermans, Wolfgang Schäubles. Einen Rettertyp, eben. Leider scheint das mit den Überwachungskameras laut Tagesschau nicht ganz so gut zu klappen, wie ich mir das vorgestellt habe. Aber die Selbstschussanlage habe ich schon bestellt!