Posts Tagged ‘Überwachung’

Schöne neue Überwachungswelt

28. Januar 2013

Hier ist ein Link zu einem Video einer neuen High-Tech Überwachungsanlage von unseren Freunden von DARPA. Fuck me! Ich schätze mal das braucht man wegen Terroristen. Klar.

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Camover 2013

26. Januar 2013

Find ich schön, wenn man die Stadt als seine Spielwiese nutzt. Und dabei Überwachungskameras ausschaltet.

The rules of Camover are simple: mobilise a crew and think of a name that starts with „command“, „brigade“ or „cell“, followed by the moniker of a historical figure (Van der Lubbe, a Dutch bricklayer convicted of setting fire to the Reichstag in 1933, is one name being used). Then destroy as many CCTV cameras as you can. Concealing your identity, while not essential, is recommended. Finally, video your trail of destruction and post it on the game’s website – although even keeping track of the homepage can be a challenge in itself, as it is continually being shut down.

LET THE GAMES BEGIN!

Hier der  Artikel dazu im Guardian.

IHR, meine Freunde, seid moderne HELDEN! Ich. Will. Spielen!

Bombe ohne Zünder

13. Januar 2013

Die Bombe, die letztens von angeblichen Terroristen am Bonner Hauptbahnhof gelegt wurde, hatte aus irgendeinem Grund keinen Zünder. Mmmhhh… Komisch, oder? Warum packt man da ne Bombe ohne Zünder hin? Das ist ja ungefähr so bedrohlich, wie ein Zünder ohne eine Bombe! Und warum kommt das erst jetzt raus?

Inkompetente Bombenleger? Falsche Bombenbaupläne aus dubiosen Internetquellen? Ein elaborierter Plan von deutschen Geheimdiensten und V-Männern, um mit inszenierten Terroranschlägen Panik in der Bevölkerung zu sähen und die öffentliche Meinung auf Repressalien und den Ausbau des Überwachungsstaates vorzubereiten?

Neeeein! Sowas machen Geheimdienste doch nicht! Doch nicht UNSERE Dienste! ;-)

Chaos Computer Club

28. Dezember 2012

29c3. Keynote Speech hier. Motto: „This is not my department“. Gucken!

Uncle Sam is watching YOU!

11. August 2012

Es gibt mal wieder Neuigkeiten aus der Überwachungswelt. Da haben dann einige Leute in den USA Orwell doch falsch verstanden und 1984 für eine Bedienungsanleitung gehalten. Scheinbar hat man, von der amerikanischen Öffentlichkeit unbemerkt, ein in dieser Form bisher noch nicht da gewesenes Überwachungsnetzwerk geschaffen.

Im Sekundentakt werden Daten auf Überwachungs-Stationen in den größeren Städten aufgenommen. Die Daten werden dann verschlüsselt an ein festungsähnliches Zentrum übermittelt, welches sich an einem geheimen Ort befindet. Dort wird es gemeinsam mit anderen Daten aggregiert. Das Unternehmen ist Teil des TrapWire Programms. Es wurde vom Unternehmen Abraxas entwickelt, welches im Norden von Virgina seinen Sitz hat und in dem viele ehemalige Mitarbeiter aus der Elite der US-Geheimdienste beschäftigt sind.

Die haben wohl ne Super Gesichtserkennung und gleichen das mit Daten von sozialen Netzwerken ab. So kann man dann z.B. Bewegunsprofile eines Linkedin Nutzers erstellen. Ist euch schon klar, dass die Stasi im Vergleich dazu eine kleine, lächerliche Pussytruppe war, oder?!

Ist natürlich nur da, um Terroristen zu fangen… hust, räusper…

Link:  Operation TrapWire

SCHUFAcebook

7. Juni 2012

Erinnert ihr euch daran, wie ihr meintet, das mit Facebook sei schon alles nicht so schlimm? Da würde man schon angemessen mit euren Daten umgehen? Missbrauch wäre ja auch schlecht für den Ruf des Unternehmens und das könnten die sich ja bestimmt nicht leisten?

Denkt noch einmal darüber nach! Denn:

Die Schufa will bei Facebook und anderen Internetquellen Daten über Verbraucher sammeln.

Ist das nicht beruhigend?! Endlich wird mit dem angehäuften Facebook Wissen mal etwas nützliches gemacht! Noch genauere Profile und bessere Informationen von und über euch! Falls das jemanden beunruhigen sollte, keine Angst. Wie immer in solchen Fällen läuft nämlich alles im Rahmen des Gesetzes ab:

Die Kritik von Datenschützern wies er zurück: „Das geschieht alles im juristischen und legalen Rahmen in Deutschland.“

Was will die Schufa eigentlich genau machen? Und wie?

NDR Info zitiert aus vertraulichen Dokumenten, wonach hervorgehe, dass die Schufa Kontakte von Facebook-Mitgliedern untersuchen wolle. Damit wolle die Auskunftei auch die Kreditwürdigkeit der Verbraucher prüfen. Zudem sei die Analyse von Textdaten denkbar, um „ein aktuelles Meinungsbild zu einer Person zu ermitteln“.

Wollen die jetzt anhand meiner offensichtlich asozialen Freunde schlussfolgern, dass ich nicht kreditwürdig bin? Oder anhand meiner Statusmeldungen? Jedenfalls sollte man davon ausgehen, dass das eigene Facebook Profil, die Freunde und Posts mehr über einen verraten, als man auf den ersten Blick denken würde.

Also schön aufpassen, mit wem man sich anfreundet… und was man postet. Vielleicht liest demnächst die Schufa mit.

Link: Schufa will Facebook-Nutzer durchleuchten

EU-Rüffel – mehr Überwachung, aber HOPP!

26. April 2012

Ja was soll denn das? Da will die EU Druck auf Deutschland ausüben, um hier die Vorratsdatenspeicherung durchzudrücken. Das verdient doch einen kollektiven germanischen Stinkefinger.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) und Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) streiten seit Monaten über die Umsetzung der EU-Richtlinie. Danach müssen die Telekommunikationsfirmen Verbindungsdaten aller Bürger über Telefon oder E-Mail sechs Monate lang speichern.

Na ja, also wenn das Zentralkomitee die Europäische Kommission hier den pan-europäischen Überwachungsstaat durchsetzen will, dann bin ich langsam auch dafür, den gesamten Laden zusammenbrechen zu lassen. Man, sind DAS Asis…

http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE83P04L20120426

Sarko Imperato spricht zum Pöbel

22. März 2012

Sarkozy verkündet, dass der Terror-Einzeltäter-Serienmörder nichts mit den anderen, friedliebenden Muslimen im Land zu tun hat. Klar, die müssen ihn ja auch wählen, also die, die noch nicht weggekerchert wurden. Dann setzt der Imperator noch einen drauf und haut den hier raus:

Zugleich kündigte der Staatschef eine Reihe von strafrechtlichen Konsequenzen an „gegen jede Person, die regelmäßig Internetseiten aufruft, in denen Terror entschuldigt wird oder die zu Hass und Gewalt gegen [?] aufrufen“.

Die Auslassung ist auf SPONs Perfektionismus und gründliche Redaktion zurückzuführen – ich habe nichts zensiert. Ausnahmsweise.

Aber findet ihr das nicht auch scary? Wenn ich da an mein Surfverhalten denke… Oh, oh. Na, wenigstens bin ich kein Franzmann, da tritt RAID nicht bei mir die Tür ein. Aber wer weiß, wann die hier in Schland auf ähnliche Ideen kommen… Die Pläne liegen vermutlich schon in irgendeiner Schublade bereit. Na und woher will der Sarko es denn  WISSEN, auf welchen Seiten die Franzosen surfen? Ääähhh…. Lieber gar nicht nachfragen. Äääähhh….

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,823139,00.html

Luftgestützte Großraumüberwachung

22. Februar 2012

http://www.heise.de/tp/artikel/36/36314/1.html

Überwachung von ganzen Städten mit Drohnen? Kein Problem! Das ist auch bald in Deutschland möglich. Schließlich nickt unser Bundestag alles, was potentiell repressive Überwachungstechnik fördert, als säßen dort keine Volksvertreter, sondern sabbernde, machtgeile Wackeldackel. In den USA findet die Idee aber auch ganz toll, ist aber natürlich schon ein paar Schritte weiter.

Heise:

Im Dezember hat das Ministerium [Department of Homeland Security] eine Ausschreibung veröffentlicht, mit der nach Vorschlägen zur Entwicklung eines Prototyps eines so genannten Wide Area Surveillance System (WASS) gesucht wird. Gemeint sind damit optische und Infrarot-Kameras für Tag- und Nachtaufnahmen für Drohnen vom Typ Orion P-3 oder Predator, die mehr als einen Tag lang ein Gebiet von 5-10 Quadratkilometern mit einer Bodenpixelauflösung (GSD) von 0,5-0,25 m überwachen können. Gewünscht werden aber auch Systeme, die in offenem Gelände wie an Grenzen über Hunderte von Kilometern Ziele beobachten und verfolgen können.

Ist doch super! Dann kann man sich sparen, wie die Briten überall für viel Geld Kameras zu installieren. Man lässt einfach ein paar Drohnen über der Stadt kreisen und kann schön beobachten, was die Untertanen so machen. Oder diese unsäglichen Demonstranten und Oppositionellen. Äähh… Terroristen, meine ich.

Heise:

Interessiert zeigt man sich an Programmen, mit denen Ziele automatisch verfolgt werden können. Schön wäre auch, wenn das Verhalten automatisch analysiert und eine Warnung gegeben werden könnte.

Man entwickelt Algorithmen, die bei verdächtigen Bewegungsmustern Alarm schlagen. Vielleicht ist es dann in ein paar Jahren ziviler Ungehorsam, sich möglichst auffällig zu verhalten, um die Überwachungskapazitäten unseres Staates zu strapazieren. Es kann ja nicht bei jedem, der aus der Tankstelle mit einem Benzinkanister rauskommt und in Richtung Bundestag läuft, ein Sondereinsatzkommando ausrücken, oder?!

 

Elektronischer Fußfesselfetisch

14. Februar 2012

Ein Hoch auf die Innere Sicherheit! Meine Drohbriefe und Erpressungsversuche haben endlich Wirkung gezeigt. Sie wird eingeführt: die elektronische Fußfessel.

 http://www.tagesspiegel.de/berlin/innere-sicherheit-berlin-fuehrt-elektronische-fussfessel-ein/6209492.html

Eine Win-Win Situation für alle Beteiligten. Das Land Berlin spart Geld, der Untersuchungshäftling kann sich weiter frei bewegen und die Polizei kriegt nur etwas zu tun, wenn letzterer sich auf dem Radar in verdächtige Nähe zu seinem letzten Opfer begibt. Dann piept’s in der Zentrale in Hessen und Roland Koch persönlich greift zum Hörer, um die Berliner Kollegen zu informieren.

Bald gibt es dann auch den human im Nacken implantierten Ortungschip und meine persönliche Lieblingsinnovation – die Cortexbombe. Endlich kann man glaubhaft versichern, dass man GEZWUNGEN wurde die Bank zu überfallen.

Verhaftet mich ruhig… wenn ihr euch traut!